Castor-Alarm in Ahaus! Demo am 4. Oktober!

Mit über 150 Autobahn-Transporten von hochradioaktivem Atommüll aus dem Forschungszentrum Jülich und dem Forschungsreaktor Garching bei München ins Zwischenlager Ahaus droht ab Mitte Oktober die größte Castor-Transportserie in der Geschichte der Bundesrepublik. Ein Aktionsbündnis ruft zur Großkundgebung am 4. 0ktober, 11 Uhr, am Rathaus in Ahaus.

Protestplakat gegen Castortransporte

Die Bürgerinitiative Ahaus und das Aktionsbündnis Stop Westcastor und 30 weitere Gruppen rufen zur Demonstration gegen Castor-Transporte am 4. Oktober, 11 Uhr, in der Ahauser Innenstadt auf. Die Nuclear Free Future Foundation unterstützt die Veranstaltung. Im wesentlichen geht es um folgende Punkte:

1. Die Endlagerfrage ist ungelöst!

2. Unter allen genehmigten Zwischenlagern in Deutschland ist Ahaus (neben Gorleben) das mit den niedrigsten Sicherheitsstandards

3. 2036 läuft die Genehmigung für das Zwischenlager Ahaus aus - eine simple Verlängerung ist nicht hinnehmbar.

4. Jeder Atommülltransport über die maroden Autobahnen mit riesiger Polizeibegleitung schafft eine neue Gefahrenlage.

Das Aktionsbündnis fordert folgende Maßnahmen:

➔ Der Atommüll muss bis zur Klärung der Endlagerfrage bleiben, wo er ist!

➔ Möglichst sichere Zwischenlager an allen Standorten jetzt!

➔ Um die Produktion von neuem Atommüll zu vermeiden, fordern wir die sofortige Stilllegung des Forschungsreaktors Garching bei München, der Urananreicherungsanlage Gronau und der Brennelementefabrik Lingen!

Mehr Hintergründe und Informationen finden Sie auf der Webseite der https://bi-ahaus.de/index.php

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