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Chinesischer Anti-Atom-Aktivist
Der bekannte Umweltaktivist und Träger des Nuclear Free Future-Award (2006), Sun Xiaodi, wurde vor kurzem zu zwei Jahren "Umerziehungs-Arbeitslager" verurteilt - wegen seiner fortgesetzten Bemühungen, Korruption und gefährliche Umweltvergiftung, wie sie beide für Chinas Nuklear-Industrie kennzeichnend sind, bekannt zu machen. Mehr...
"BOMBENSICHER" – Diese Kurz-DVD (Laufzeit etwas über 10 Minuten), von Stefan Liedtke als Benefiz für den Nuclear-Free Future Award produziert, enthält zwei Exklusiv-Musikvideos, produziert von Robert Riedt. Diese bieten spannende, unter die Haut gehende musikalische Kommentare zum Atomzeitalter. Dazu gibt es einen Interview-Ausschnitt und Portraits der beteiligten Künstler. Die DVD ist gleichermaßen interessant für an Zeitgeschichte Interessierte und gesellschaftspolitisch Engagierte wie für Musik-Fans. Mehr... Zur Bestellung bitte 12.- Euro plus 2.- Euro Versand = 14.- Euro überweisen an Musik hören, Atomwaffen abschaffen
Das Atomzeitalter wurde von Menschen begonnen. Dazu will der Nuclear-Free Future Award beitragen. Seit 1998 vergibt eine internationale Jury jedes Jahr drei mit je 10 000 Dollar dotierte Preise in den Kategorien Widerstand, Aufklärung und Lösungen. Geehrt, unterstützt und ermutigt werden
Atomwaffen und Kernenergie bedeuten
Die Kerntechnik – im militärisch-industriellen Komplex und bei staatlicher Subventionierung eine höchst lukrative Branche – verteidigt ihre Interessen weltweit: die Atomlobby hat Regierungen, Parlamente und Medien recht gut im Griff. Aber ebenfalls weltweit treten Menschen dem Monster furchtlos entgegen. Solche Menschen ehrt der Nuclear-Free Future Award und fordert Sinnstifter In seinem Bekanntenkreis und unter Kollegen stößt Franz Moll nicht nur auf Zustimmung. Wenn er bei Einladungen oder im Biergarten anfange, von der atomaren Bedrohung zu sprechen, sähen sich viele bald nach amüsanteren Gesprächspartnern um, erzählt er. "Die Leute glauben es entweder nicht oder sie wollen nichts davon wissen. Diese Gleichgültigkeit und Gewissenlosigkeit der Menschen gehen mir wahnsinnig an die Nieren." Insofern sei das Stifterdasein oft eher belastend als erfüllend. Sein Mitstreiter Claus Biegert aber findet: "Schade, dass Franz Moll nicht zu den ganz Reichen zählt. Er fasst Geldhaben als Verantwortung auf, das tat er auch schon lange vor der Stiftung" (mehr von der Münchner Straßenzeitschrift BISS)... |
Eine Regierung, die mit Repressionen aller Art reagiert, wenn Bürger nicht mehr als das einfordern, was weltweit als Menschenrecht, als "Recht und billig", gilt, ist das was sie ihren Kritikern vorwirft: "volksfeindlich". Nun weiß die Welt – spätestens seit dem Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens, 1989 – dass die VR China jene Menschen buchstäblich zerquetsch, die Freiheit (auch Freiheit von Korruption) einfordern. --Claus-Peter Lieckfeld Siehe auch:
Eine Chronik des Wie fing es an? Man könnte sagen, so: Will Channing, ein Kunsthändler und Aktivist in Santa Fé, New Mexico, bat mich im Dezember 1994, ein paar alte indianische Körbe für einen Kunden nach München mitzunehmen. Jener, ein Geschäftsmann namens Moll, habe ihn gebeten, sie zu schicken, weil sein Gepäck keinen Raum mehr bot für die empfindlichen Antiquitäten. Warum schicken, wenn du sie mitnehmen kannst, sagte Channing zu mir. Okay, sagte ich. Zwar hatte ich auch keinen Platz, doch mit diesem Moll wollte ich ins Gespräch kommen, das war mir das Übergepäck wert (mehr von Claus Biegert)... Siehe auch: |
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