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Mayors for Peace
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Chinesischer Anti-Atom-Aktivist
ins Arbeits-Straflager verbannt

Auf der GfbV Stand, Frankfurter Buchmesse: Free Sun Xiaodi
Auf dem Stand der "Gesellschaft für bedrohte Völker" in Frankfurt wurde auch die Freiheit von Sun Xiaodi gefordert.

Der bekannte Umweltaktivist und Träger des Nuclear Free Future-Award (2006), Sun Xiaodi, wurde vor kurzem zu zwei Jahren "Umerziehungs-Arbeitslager" verurteilt - wegen seiner fortgesetzten Bemühungen, Korruption und gefährliche Umweltvergiftung, wie sie beide für Chinas Nuklear-Industrie kennzeichnend sind, bekannt zu machen. Mehr...

Bombensicher DVD

"BOMBENSICHER" –
die Lüge von der friedlichen Atomkraft

Diese Kurz-DVD (Laufzeit etwas über 10 Minuten), von Stefan Liedtke als Benefiz für den Nuclear-Free Future Award produziert, enthält zwei Exklusiv-Musikvideos, produziert von Robert Riedt. Diese bieten spannende, unter die Haut gehende musikalische Kommentare zum Atomzeitalter. Dazu gibt es einen Interview-Ausschnitt und Portraits der beteiligten Künstler. Die DVD ist gleichermaßen interessant für an Zeitgeschichte Interessierte und gesellschaftspolitisch Engagierte wie für Musik-Fans. Mehr...

Zur Bestellung bitte 12.- Euro plus 2.- Euro Versand = 14.- Euro überweisen an

Franz-Moll-Stiftung für die kommenden Generationen
Konto Nr. 6890 296 651 bei
HypoVereinsbank BLZ: 700 202 70
Verwendungszweck: DVD "Bombensicher"

Unbedingt vollen Namen und Anschrift angeben. Sie erhalten die DVD binnen 14 Tagen per Post. Bei Kauf im HUGENDUBEL AM MARIENPLATZ, München, fallen die Versandkosten weg.


Musik hören, Atomwaffen abschaffen
Musik hören, Atomstrom abschalten.
So einfach geht's nicht! Oder doch?

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Das Atomzeitalter wurde von Menschen begonnen.
Nur Menschen können es beenden.

Dazu will der Nuclear-Free Future Award beitragen. Seit 1998 vergibt eine internationale Jury jedes Jahr drei mit je 10 000 Dollar dotierte Preise in den Kategorien Widerstand, Aufklärung und Lösungen. Geehrt, unterstützt und ermutigt werden

  • Indigene, die gegen die radioaktive Verseuchung ihrer Heimat kämpfen
  • Wissenschaftler und Journalisten, die über die Folgen radioaktiver Strahlung aufklären
  • Juristen, die Opfer der Atomindustrie vertreten
  • Politiker, die sich tatkräftig für eine atomfreie Zukunft engagieren
  • Initiativen und Gemeinden, die Alternativen zur Atomenergie erproben

Atomwaffen und Kernenergie bedeuten

  • unvorstellbare Vernichtungspotenziale
  • eine unbeherrschbare Megatechnologie
  • Menschenopfer bei indigenen Völkern in Uran-Abbaugebieten
  • das ungelöste Problem der Endlagerung von Strahlenmüll

Die Kerntechnik – im militärisch-industriellen Komplex und bei staatlicher Subventionierung eine höchst lukrative Branche – verteidigt ihre Interessen weltweit: die Atomlobby hat Regierungen, Parlamente und Medien recht gut im Griff. Aber ebenfalls weltweit treten Menschen dem Monster furchtlos entgegen. Solche Menschen ehrt der Nuclear-Free Future Award und fordert

Das Uran muss in der Erde bleiben!
Beendet das Atomzeitalter!



Sinnstifter

In seinem Bekanntenkreis und unter Kollegen stößt Franz Moll nicht nur auf Zustimmung. Wenn er bei Einladungen oder im Biergarten anfange, von der atomaren Bedrohung zu sprechen, sähen sich viele bald nach amüsanteren Gesprächspartnern um, erzählt er. "Die Leute glauben es entweder nicht oder sie wollen nichts davon wissen. Diese Gleichgültigkeit und Gewissenlosigkeit der Menschen gehen mir wahnsinnig an die Nieren." Insofern sei das Stifterdasein oft eher belastend als erfüllend. Sein Mitstreiter Claus Biegert aber findet: "Schade, dass Franz Moll nicht zu den ganz Reichen zählt. Er fasst Geldhaben als Verantwortung auf, das tat er auch schon lange vor der Stiftung" (mehr von der Münchner Straßenzeitschrift BISS)...

Unsere Kolumne für Mitarbeiter und Gäste
Unsere Kolumne für
Mitarbeiter und Gäste

Freiheit für Sun Xiaodi und seine Tochter Sun Dunbai!

Eine Regierung, die mit Repressionen aller Art reagiert, wenn Bürger nicht mehr als das einfordern, was weltweit als Menschenrecht, als "Recht und billig", gilt, ist das was sie ihren Kritikern vorwirft: "volksfeindlich". Nun weiß die Welt – spätestens seit dem Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens, 1989 – dass die VR China jene Menschen buchstäblich zerquetsch, die Freiheit (auch Freiheit von Korruption) einfordern.

Darf man einem exponierten Kämpfer in einem totalitären Regime einen Preis verleihen, wie wir es 2006 getan haben – wohl wissend oder ahnend, dass Chinas Volks-Zertreter daraus unter Umständen neue Spieße gegen ihre Kritiker schmieden werden? Wir denken, es ist, es war richtig, Sun Xiaodis Einsatz international bekannt zu machen.

Menschen, die sich mit allerhöchstem persönlichem Risiko für ihr Volk und - im Falle Sun Xiaodis – für die Weltbevölkerung einsetzen, müssen die Gewissheit haben, dass die staatsoffizielle Info-Unterdrückungspolitik nicht funktioniert. Sie opfern buchstäblich ihr Leben, sie dürfen nicht auch noch mit der Drohung belastet werden, dass Sie nicht wahrgenommen werden.

--Claus-Peter Lieckfeld


Siehe auch:
BOMBIGES UND STRAHLENDES
13.07.08–Kolumne von C.-P. Lieckfeld

Wismut und der verdrängte Krebs
20.07.08–Kolumne von C.-P. Lieckfeld

Wer warnt fliegt!
27.07.08–Kolumne von C.-P. Lieckfeld

Lieber Herr Ex-Bundeskanzler Schmidt
8.08.08–Kolumne von C.-P. Lieckfeld

e-on enhaft weit vom Leben entfernt
17.08.08–Kolumne von C.-P. Lieckfeld

Was heißt Kernschmelze auf Koreanisch?
11.10.08–Kolumne von C.-P. Lieckfeld

Alter Schwede
28.01.09–Kolumne von Wolfgang Heuss

We All Live In A Nuclear Submarine
14.02.09–Kolumne von C.-P. Lieckfeld

Neulich im Klassenzimmer meiner Schwester
13.03.09–Kolumne von C.-P. Lieckfeld

Die sichersten Kernkraftwerke der Welt
7.04.09–Kolumne von Wolfgang Heuss

23.07.09–Das Krüm(m)elmonster am Tropf
Kolumne von C.-P. Lieckfeld


Zehn Jahre mit einem Ziel

Eine Chronik des
Nuclear-Free Future Award

Wie fing es an? Man könnte sagen, so: Will Channing, ein Kunsthändler und Aktivist in Santa Fé, New Mexico, bat mich im Dezember 1994, ein paar alte indianische Körbe für einen Kunden nach München mitzunehmen. Jener, ein Geschäftsmann namens Moll, habe ihn gebeten, sie zu schicken, weil sein Gepäck keinen Raum mehr bot für die empfindlichen Antiquitäten. Warum schicken, wenn du sie mitnehmen kannst, sagte Channing zu mir. Okay, sagte ich. Zwar hatte ich auch keinen Platz, doch mit diesem Moll wollte ich ins Gespräch kommen, das war mir das Übergepäck wert (mehr von Claus Biegert)...

Siehe auch:
Statements von
Claus Biegert und Franz Moll



Was kann ich tun?

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