back to newsNuclear-Free News

Freilassung Vanunus verzögert sich möglicherweise

Aschkelon/Israel (AP) Die für (21.04) Mittwoch geplante bedingte Freilassung des israelischen Atomspions Mordechai Vanunu verzögert sich möglicherweise. Zur Begründung sagte ein Gefängnissprecher in Aschkelon, Vanunu verweigere die Zusammenarbeit mit den Behörden. Er habe es bislang abgelehnt, seine künftige Adresse anzugeben. Dies sei aber Voraussetzung für seine Haftentlassung. Vanunus Anwalt Oded Feller begab sich ins Schikma-Gefängnis in Aschkelon, um nach einer Lösung des Problems zu suchen. Vanunu sollte am Mittwoch nach 18 Jahren Haft aus dem Gefängnis entlassen werden. Die Behörden verhängten allerdings eine ganze Reihe von Auflagen gegen ihn. So darf Vanunu nicht mit Ausländern sprechen oder ins Ausland reisen. Aus Sorge, er könne politisches Asyl beantragen, darf er sich auch keiner ausländischen Botschaft nähern. Vanunu, der neun Jahre am Atomreaktor Dimona in der Wüste Negev arbeitete, hatte der britischen Zeitung Sunday Times 1986 Nukleargeheimnisse Israels verraten. Basierend auf seinen Beschreibungen und heimlich aufgenommenen Fotos kamen Experten zu dem Schluss, dass Israel über das sechstgrößte Atompotenzial der Welt verfüge. Noch im selben Jahr entfüShrten Agenten des Mossad Vanunu in Rom und brachten ihn nach Israel. Dort wurde er in einem nicht öffentlichen Prozess zu 18 Jahren Haft verurteilt, von denen er zwölf in strenger Einzelhaft verbrachte.

Streit um Freilassung Vanunus
laut Anwalt beigelegt

Aschkelon/Israel (AP) Ein Streit um die Bekanntgabe seines künftigen Wohnsitzes hat die bedingte Freilassung des israelischen Atomspions Mordechai Vanunu am Mittwoch zu verzögern gedroht. Ein Sprecher des Schikma-Gefängnisses in Aschkelon sagte, Vanunu verweigere in dieser Hinsicht die Zusammenarbeit mit den Behörden. Dies sei aber Voraussetzung für seine Haftentlassung. Vanunus Anwalt Oded Feller erklärte dem Fernsehsender Kanal Zwei jedoch wenig später, das Problem sei gelöst und Vanunu werde wie geplant freigelassen.

Vanunu sollte am Mittwoch nach 18 Jahren Haft aus dem Gefängnis entlassen werden. Die Behörden verhängten allerdings eine ganze Reihe von Auflagen gegen ihn. So darf Vanunu nicht mit Ausländern sprechen oder ins Ausland reisen. Aus Sorge, er könne politisches Asyl beantragen, darf er sich auch keiner ausländischen Botschaft nähern.

Vanunu, der neun Jahre am Atomreaktor Dimona in der Wüste Negev arbeitete, hatte der britischen Zeitung Sunday Times 1986 Nukleargeheimnisse Israels verraten. Basierend auf seinen Beschreibungen und heimlich aufgenommenen Fotos kamen Experten zu dem Schluss, dass Israel über das sechstgrösste Atompotenzial der Welt verfüge. Noch im selben Jahr entführten Agenten des Mossad Vanunu in Rom und brachten ihn nach Israel. Dort wurde er in einem nicht öffentlichen Prozess zu 18 Jahren Haft verurteilt, von denen er zwölf in strenger Einzelhaft verbrachte.

Was kann ich tun?

Home | Award Preisträger 2003 | 2002 | 2001 | 2000 | 1999 | 1998
Nomination Guidelines | Email


© Copyright 1997-2007
Nuclear-Free Future Award . Ganghoferstr. 52 . München D-80339