![]() Einladung zum Dokumentarfilm Todesstaub
Die verhängnisvollen Folgen der UranmunitionDonnerstag, 15. Mai 2008 um 19.00 Uhr Filmmuseum im Stadtmuseum, Jakobsplatz, Eintritt: 4 Euro
Dokumentarfilm mit anschließender Diskussion mit Dr.h.c. Christine Frenzel vom Strahlenbiologischen Institut der Universität München und Frieder Wagner, Regisseur des Films. Siehe auch: 14.05.08– Prof. Dr. med. Edmund Lengfelder (Otto Hug Strahleninstitut Universität München): "Für mich ist das Betrug in der Wissenschaft"(mehr von Freistädter Mütter gegen Atomgefahr und atomstopp_atomkraftfrei leben!)... Folgen eines potentiellen Atomschlages –Nuklearer Krieg zerstört Ozonschicht 08.04.08–Ein regionaler nuklearer Konflikt zwischen etwa Indien und Pakistan würde große Teile der Ozonschicht zerstören. Neue Studien schätzen diesen Effekt 1000mal höher ein, als bislang vermutet (mehr von taz)... Mindestens 40 Millionen EURO jährlich aus Österreich für Atomindustrie!06.04.08– Mindestens 40 Millionen EURO österreichische Steuergelder fließen jährlich in die Förderung der Atomindustrie! Trotz breiter Ablehnung der ÖsterreicherInnen! Laut einer Meinungsumfrage des market-Instituts vom Feber 2007, sehen 64% der ÖsterreicherInnen das Ziel des EURATOM-Vertrags - nämlich die Förderung der Atomindustrie - als nicht mehr zeitgemäß! 71% der Befragten stehen den jährlichen Zahlungen Österreichs an die europäische Atomindustrie in Höhe von mehr als 40 Millionen EURO negativ gegenüber und 63% der ÖsterreicherInnen würden einen Ausstieg Österreichs aus dem EURATOM-Vertrag befürworten (mehr von atomstopp_oberoesterreich)... ein Kämpfer mit Gitarre Claus Biegert zum Tode unseres langjährigen Unterstützers Floyd Red Crow Westerman – Sänger, Schauspieler und indianischer Aktivist.
Eine Chronik des Wie fing es an? Man könnte sagen, so: Will Channing, ein Kunsthändler und Aktivist in Santa Fé, New Mexico, bat mich im Dezember 1994, ein paar alte indianische Körbe für einen Kunden nach München mitzunehmen. Jener, ein Geschäftsmann namens Moll, habe ihn gebeten, sie zu schicken, weil sein Gepäck keinen Raum mehr bot für die empfindlichen Antiquitäten. Warum schicken, wenn du sie mitnehmen kannst, sagte Channing zu mir. Okay, sagte ich. Zwar hatte ich auch keinen Platz, doch mit diesem Moll wollte ich ins Gespräch kommen, das war mir das Übergepäck wert (mehr von Claus Biegert)...
Seine Heiligkeit
Siehe auch: BUGA '07 für BR Kultur-Journal
Ortstermin: BUGA-Pressekonferenz in Gera... Siehe auch: Woher der Strom kommen soll Die BündnisGrünen halten an ihren Plänen zu den Themen erneuerbare Energien und Verwaltungsstrukturreform fest. Das ergab ein UeNa-Gespräch mit Karl-Martin Hentschel, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Landtag (mehr von Michelle Kossel, Kieler Nachrichtung online)... Musik hören, Atomwaffen abschaffen Musik hören, Atomstrom abschalten. So einfach geht's nicht! Oder doch? Find out HERE. Wir gehen Anfang 2008 online! Neues Memorandum "Jenseits von Kohle und Atom" veröffentlicht Wir informieren Sie über eine Denkschrift von Hermann Scheer zu den tatsächlich gegebenen Herausforderungen an die Energiepolitik. Die Denkschrift zeigt u.a. auf, dass es sachlich weder notwendig noch politisch-strategisch ratsam ist, als Ersatzbedarf für den Atomausstieg auf neue fossile Großkraftwerke zu setzen. Wer angesichts der alarmierender werdenden Klimadaten auf neue fossile Großkraftwerke setzt, riskiert damit, dass die Akzeptanz in der Öffentlichkeit für den Atomausstieg sinkt. Außerdem wird beschrieben, warum es weder nötig noch ratsam ist, auf "clean coal"-Kraftwerke zu setzen. Sie finden das vollständige Memorandum "Jenseits von Kohle und Atom" hier. Ausstellung Deutschlands KernkraftwerkeDer Münchner Fotograf Thomas Dashuber hat die 20 Kernkraftwerke Deutschlands fotografiert. Die Fotos lassen nicht erkennen, ob die Reaktoren bereits still gelegt sind oder noch Strom liefern und wieviel. Er will mit diesen Porträts uns in Erinnerung rufen, dass unsere tägliche Energie bedeutet, dass 20 Plätze Deutschlands auf Jahrtausende ein Gefahrenpotential für die Bürger Deutschlands und die Bürger der angrenzenden Länder darstellt. Auch wenn es in keinem der Reaktoren zu einem GAU kommt, werden sie auf Jahrtausende stehen bleiben und müssen rund um die Uhr geschützt werden. Die Frage der Endlagerung radioaktiven Materials ist, entgegen anders lautender Verlautbarungen, bis heute nicht gelöst. Klaus Traube: Atomenergie – unverantwortliche Bedrohung, marginale Potenziale
Die Nutzung der Atomenergie wurde anfangs als Substitut für die begrenzten fossilen Energieträger und als billige Energiequelle propagiert. Als Versuch, die Bedenken der Umweltbewegung aufzufangen, wurde später der Klimaschutz als weiterer Grund für den Ausbau der Atomenergie hinzu genommen. Vor dem Hintergrund einer aus Sicht der Atombefürworter enttäuschenden globalen Entwicklung sowie zu geringer Fortschritte beim Klimaschutz, aber auch angeregt durch erhebliche Ölpreissteigerungen und die politische Diskussion um den Atomausstieg in Deutschland werden in letzter Zeit neue Hoffnungen auf eine Renaissance der Atomenergie gesetzt. Auftrieb bekam das Gerede von der Atomrenaissance durch die finnische und französische Entscheidung zum Bau je eines neuen Kernkraftwerks und durch Verlautbarungen der Internationalen Atomenergie Organisation (IAEA), die Atomenergie werde wieder Auftrieb bekommen.
Welche Rolle spielt die Atomenergie für den Klimaschutz und die energiewirtschaftliche Entwicklung derzeit und welche Rolle könnte sie auf längere Sicht spielen? Die seltsame atomare Verdrängung Vor 60 Jahren - am Abend des 4. März 1945 - fand auf dem Truppenübungsplatz bei Ohrdruf, südwestlich von Erfurt in Thüringen, ein Test statt, an den wir uns erinnern müssen. In den späten Jahren des Dritten Reiches gab es mehrere Gruppen von Wissenschaftlern und Technikern, die sich mit der Entwicklung einer Atombombe befaßt haben. Es gibt viel Literatur über Werner Heisenberg und Carl-Friedrich von Weizsäcker, nur sehr spärlich sind die Informationen über die konkurrierende Gruppe im Heereswaffenamt unter Kurt Diebner. Das ist erstaunlich, weil Diebner und nicht Heisenberg den technischen Durchbruch noch kurz vor Kriegsende geschafft hatte (mehr von Dr. Sebastian Pflugbeil)... Internationale Plakatkampagne "Atomkraftwerke abschalten"atomfreie denken
Veranstaltungsrückblick: Texte von Peter Kafka Die Aufsätze "Wohin rennen wir eigentlich?" und "Bildung in Eile" fassen das Lebenswerk von Peter Kafkas zusammen. In den letzten Jahren betonte er immer wieder, er habe sich von der Astrophysik ab- und dem Leben zugewandt, da ersteres gut noch von seinen Nachkommen erforscht werden könne, für das Überleben auf der Erde hingegen Eile geboten sei. |
![]() Salzburg bleibt Antiatomstadt
Die Residenz – Ort der Preisverleihung
Hier tagte 1992 das World Uranium Hearing, hier wurde 1998 zum ersten Mal der Nuclear-Free Future Award verliehen, hierher kehrte der Preis auf Einladung der Landesregierung am 18. Oktober 2007 zur 10. Verleihung zurück.
Nuclear-Free Future Award: die Preisträger 2006Der Nuclear-Free Future Award wird seit 1998 jährlich an wechselnden Orten vergeben; dieses Jahr am 1. Dezember 2006 in Window Rock in Arizona, und zwar im Rahmen des Indigenous World Uranium Summit, der ersten internationalen Konferenz auf dem Navajo-Reservat. Geehrt werden mit dem internationalen Preis Menschen und Initiativen, die sich vorbildlich für eine Zukunft ohne Atomwaffen und Atomenergie einsetzen. Die internationale Jury hat als Preisträger 2006 bestimmt: WiderstandSun Xiaodi, China Der Uranabbau in Gansu wurde 2002 offiziell beendet. Seit 1988 spricht Sun Xiaodi, ein Bergarbeiter, über die gesundheitlichen Folgen – Krebs, Tot- und Missgeburten. AufklärungDr. Gordon Edwards, Kanada Seit über 30 Jahren informiert der Mathematiker und Physiker die kanadische Öffentlichkeit in allen Medien sachkundig, geduldig und kompromisslos über die Gefahren von Atombomben und Kernenergie. U.a. dank seiner öffentlichkeitswirksamen konsequenten Aufklärung konnte die Atomlobby eine Reihe von Projekten - einen neuen Reaktor in Quebec, ein Atommüllendlager im Nordosten der USA, Uranabbau in mehreren kanadischen Provinzen - nicht verwirklichen. LösungenWolfgang Scheffler und Heike Hoedt, Deutschland 1986 baute der Ingenieur in Kenia seinen ersten Solarreflektor für eine Dorfküche. Heute gibt es in 21 Ländern knapp 1000 dieser stets vor Ort aus örtlich verfügbaren Materialen gebauten Geräte, deren bis 12 Quadratmeter großer Parabolspiegel photovoltaisch oder mit einem durch Gewichte betriebenen Uhrwerk der Sonne nachgeführt wird. Nicht nur Kranken- und Waisenhäuser, Schulen und Gemeinschaftsküchen schätzen Schefflers hocheffiziente und kinderleicht zu bedienenden Solarkocher.
Für sein Lebenswerk geehrt wird Ed Grothus, USA.
Seit Jahrzehnten betreibt der ehemalige Atomtechniker vor den Toren der Kernwaffenschmiede Los Alamos einen "Schrotthandel" mit ausgemustertem Gerät aus dem Labor; viele Künstler bedienen sich hier. Ed Grothus selbst hält seinen ehemaligen Kollegen lautstark, unverdrossen und vergnügt einen Spiegel vor, in dem die Fratze des Atomzeitalters sichtbar wird.
Courtesy of the Seventh Generation Fund and the Native Youth Coalition, the Nuclear-Free Future Window Rock Awards Ceremony MP3 Audio Files.
DECLARATION OF THE
INDIGENOUS WORLD URANIUM SUMMIT
Sun Xiaodi hat Anfang November den Polizisten, die vor seinem Haus Wache schieben, ein Schnippchen geschlagen und von einer Telefonzelle im Dorf aus mit Human Rights in China telefoniert, u.a. um sich für den Award zu bedanken. In Window Rock hat Feng Congde eine Diashow gezeigt, in der die kurze Rede Chinesisch zu hören war, während daneben die englische Übersetzung zu lesen war. Von Wolfgang Heuss, die deutsche Fassung
Doó dá leet tso doo hó zhó dóó 10 000 Dollar Belohnung für Kernkraft Gegner (Angela Boschert, Münchner Merkur) Einen Preis wert: Solarkocher aus Aislingen (Donau-Zeitung) Stattdessen wurde alles noch schlimmer (Rohfassung des Artikels über Sun Xiaodi von Petra Kolonko, der am 17. April 2007 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erschienen ist) Verleihung des 2005 Nuclear-Free Future Award im Nobel-Institut in Oslo
Seit April dieses Jahres ist auf dem Reservat der Navajo der Abbau von Uran per Gesetz verboten. Für diese Demonstration indianischer Souveränität erhält der Stammespräsident Joe Shirley, Jr. am 24. September in Norwegen den Nuclear-Free Future Award. In einem Gratulationsschreiben betonte Robert Redford die Bedeutung eines derartig mutigen Schrittes für die künftigen Generationen. Nuclear-Free Future Award: die Preisträger 2004 Die Nuclear-Free Future Awards 2004 wurden am 28. November im Atomstaat Indien verliehen - als krönender Abschluss einer dreitägigen Konferenz der indischen Antiatom- und Friedensbewegung in Jaipur. Ausgezeichnet und mit jeweils 10.000 Dollar Preisgeld gefördert wurden:
Widerstand: JOAR, indigene indische Bauern;
Den Ehrenpreis für ihr Lebenswerk erhielt Hildegard Breiner, die Grande Dame der österreichischen Antiatombewegung, die ihre Vorarlberger Mitbürger in den erfolgreichen Widerstand gegen Zwentendorf und Wackersdorf geführt hat. Wir dokumentieren Laudatio und Dankesrede. schlicht gefeuert
Der Mediziner Durakovic erhält morgen den Anti-Atom-Preis für seinen Kampf gegen radioaktiv belastete Munition. Zudem geehrt: indische Bauern und ein US-Publizist.
24.01.07–Robert Del Tredicis Bilder von der 2004 Preisverleihung
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Die Preisträger 2003 Mit dem Nuclear-Free Future Award werden seit 1998 weltweit Menschen geehrt und gefördert, die sich für eine Welt ohne Atomwaffen und Atomenergie erfolgreich einsetzen. Der Preis ist mit 30 000 Euro dotiert. 2003 fand die feierliche Verleihung unter Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Christian Ude am 12. Oktober im Alten Rathaus in München statt.
Die Ordensschwestern und die Bombe Zum Tode unseres Preisträgers Corbin Harney. Nachruf von Renate Domnik auf den spirtuellen Ältesten und Anti-Atom-Aktivisten der Western Shoshone. Die Preisträger 2002
Der internationale Preis für eine Zukunft ohne Atomwaffen und Atomenergie war am
5. Oktober in St. Petersburg verliehen. Die Internationale Jury, zu der u.a. Christine von Weizsäcker, Johan Galtung, Monika Griefahn, Till Bastian, Peter Stephan Jungk und Angela Davis gehören, entschied sich in den Kategorien Widerstand, Aufklärung und Lösungen für folgende Personen:
Die Preisträger 2001
Die Preise im Geiste des World Uranian Hearings gingen an Kevin Buzzacott, Australian, an Hans-Josef Fell, Deutschland, und an Kenji Higuchi, Japan. Solange Fernex, Frankreich, erhielt den Ehrenpreis für ihr Lebenswerk, und David Lowry aus England bekam den Ehrenpreis für besondere Verdienste. ![]() Die Preisträger des Nuclear-Free Future Awards 2000 Die Preise im Geiste des World Uranian Hearings gingen an Yuri I. Kuidin in Kasachstan, an das Barefoot-College in Indien und an Atomkraftgegner in Kanada / Klaus Traube erhält den Ehrenpreis für sein Lebenswerk Ein Anti-Atom-Wochenende im Indianerland
Die Nuclear-Free Future Award Preisträger 1999 sind: |
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Nuclear-Free Future Award . Ganghoferstr. 52 . München D-80339 |